Walgreens ist ungefähr das amerikanische Pendant zu dm und Rossmann. Ich hatte mir, bevor wir losgefahren sind, vorgenommen, überall auf der Welt nach Nivea-Produkten zu schauen.
Eine kleine blaue Creme-Dose (30 ml) habe ich schon gekauft und keinen Unterschied zu dem deutschen Produkt festgestellt. Hier in Virginia Beach gibt es auch eine größere Plastikdose mit 192 ml, die aber schon sehr abgenutzt wirkt. Da der Preise der gleiche ist, nehme ich lieber 2 kleine Blechdosen.

Zu dem Kauf von Nivea-Duschgel haben wir uns heute auch durchgerungen, obwohl die Packung 500 ml hat, doppelt soviel wie bei uns. Das bringt uns fast wieder an die obere Grenze unseres zulässigen Koffergewichts, aber unser nächster Flug ist noch etwas hin.

Nivea-Deoroller haben wir bislang nicht gesehen. Wahrscheinlich treffen die Beiersdorf-Entwickler den amerikanischen Duftwunsch nicht.
Was wir bislang vergebens gesucht haben, sind Tempos. Wir haben nur eine Art festere Kosmetiktücher im Pappkarton gesehen. Ich weiß, das ist alles Alltagskram. Trotzdem müssen wir uns regelmäßig auch damit beschäftigen.
Sehr erstaunt hat mich, dass man in einem Drogeriemarkt auch sehr viele Medikamente offenbar rezeptfrei kaufen kann. Selbst Kortison wurde außerhalb des dazugehörigen Apothekenbereichs beworben.
„Unser“ Walgreens an der Michigan Avenue in Chicago hatte zudem ein gutes Angebot an frischen Sandwiches und geschnittenem Obst in einer Kühltheke. Das war für uns eine gute Quelle, um sich tagsüber schnell auch mit ein paar Vitaminen zu versorgen, was in den USA ja nicht immer einfach ist. Selbstverständlich gab es Plastikbesteck und Servietten sofort dazu.
Und Lindt kennt man überall auf der Welt, das hatte ich schon während meiner Munich Greets gelernt.
