Ponyreiten in den Südstaaten

Wir haben heute viel Zeit auf unserem super Balkon mit Meerblick gesessen, die Sonne brennt nicht so und somit ist die Sonnenbrandgefahr  gering. Als der junge durchtrainierte braungebrannte Bursche seinen Marshall Verstärker aufstellte und die E-Gitarre einstöpselte, hatte ich mich kurz auf nette Musik gefreut, war es auch teilweise, er hat aber auch „Stairway to heaven“ sehr häufig geprobt. Zu einem größerem Zuschauerkreis hat er es leider auch nicht gebracht. Immerhin sah er gut aus.

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War doch gar nicht das Thema, wollte doch mein Erstaunen über das Ponyreiten am Strand äußern. Gestern Abend, als wir, wie häufiger, die Promenade langlaufen, fällt unser Blick auf einen Kreis aufgestellter Metallzäune. Das Eingangstor mit dem eindeutigen Schild „Beach Horseriding“ darüber, lässt mich die armen Ponys bedauern, die morgen hier in der Sonne schwitzen müssen.

Weit gefehlt, wie konnte ich nur annehmen, dass sich der Südstaatler mit etwas geringerem als im Westernstil gesattelten Pferden zufrieden geben würde. Also heute Morgen die Überraschung, nicht im Kreis reiten sondern schön die Freiheit auf dem Pferderücken den Strand rauf und runter genießen.

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Vor dem Virginia Historical Society Museum gab es zu Ehren der im Bürgerkrieg gefallenen Pferde ein Denkmal eines geschundenen Gaules mit voller Offiziersausrüstung. Inschrift sieht man im Bild oben.

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Daß man hier groß denkt, hatte Sabine ja schon mal geschrieben. Trotzdem bin ich im Supermarkt etwas zurückgeschreckt als ich die fast einen halben Meter großen, eingeschweißten Hundeknochen beim Abbiegen in den nächsten Gang erblickte. Hab natürlich gleich leise lachend an die deutlich kleineren Hunde in meinem Freundeskreis gedacht; nein du nicht, Lars.

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