Ollantaytambo

In Ollantaytambo haben wir einen freien Tag. Nach zwei durchorganisierten Tagen auch dringend notwendig. Gestern hatte uns Pumasonqo schon erzählt, dass Ollantaytambo die einzige wirkliche Inkastadt ist. Cusco als Königssitz hat er nicht gerechnet. Rechtwinklig, drei mal fünf Blöcke, mit zentralem Zugang zu jedem Block, hört sich sehr modern an. Die Inka hatten aber keine Fahrzeuge, daher sind die Straßen eher Gassen. Trotzdem eine generalstabsmäßig geplante Stadt mitten in den Bergen.

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Jede Gasse hat eine Wasserrinne für Frischwasser, das reguliert, da echtes Gebirgswasser, auch etwas die Temperatur. Die Inka Häuser sind nach wie vor bewohnt und sehen sehr schmuck aus.

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Zu beiden Seiten des Dorfes ziehen sich Inka Anlagen den Berg hoch. Auf der einen Seite mächtige Terrassen gekrönt von einem Festungskomplex. Man streitet sich, ob es wirklich eine Festung war oder einfach die normalen Vorratsspeicher.

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Auf der anderen Seite befinden sich definitiv Vorratsgebäude. Die Inka haben hier aber auch Gesichter in den Fels geschnitten. Die Festung haben wir schon gestern bestiegen, heute klettere ich nur den Gegenhang hoch, um ein bisschen das Dorf von oben zu sehen.

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Die Hotelanlage, die uns Augusto ausgesucht hat, ist schon etwas Besonderes. Kleine Häuschen auf großzügigem Gelände, incl. moderner Terrassen, mit Lama und Maisfeld. Dazwischen nette Sitzgelegenheiten. Wir machen uns daher einen sehr entspannten Nachmittag. Morgen früh geht´s dann Richtung Machu Picchu.

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