Ich will hier niemanden langweilen und auch keinen Reiseführerartikel schreiben, irgendwie aber doch die Dinge aufführen, die uns bei unserem Perubesuch aufgefallen sind. Entweder habe ich zu wenig oder zu oberflächlich recherchiert, oder dies sind doch alles Gemeinplätze, müsst ihr selber entscheiden.
Strom
Im Allgemeinen funktionieren unsere Schuko Stecker, manchmal sind die Steckdosen jedoch sehr ausgeleiert. Fast alle sind Kombisteckdosen für Schuko und USA Stecker. Es lohnt sich, wenn man ihn eh da hat, einen USA Adapter mitzunehmen.
Geld
Mit der Visa Karte Bargeld abheben, ohne Gebühr der peruanischen Bank, geht nur an Geldautomaten der Banco de la Nacion. Der Maximalbetrag ist 400 Soles, ca. 100€. Alle anderen Banken nehmen eine Gebühr von ca. 5€ pro Transaktion. Die Gebühren der eigenen Bank muss man natürlich noch draufrechnen, meine Comdirect Visa Karte ist da auch umsonst. Ich hatte kein Restaurant oder Hotel, in dem ich nicht mit der Kreditkarte hätte zahlen können. Man braucht aber immer etwas Kleingeld für diverse Trinkgelder, mit denen man eh nicht sparen sollte.
Währung
Wir waren überrascht, wie viel hier in US$ ausgezeichnet ist. Die ganzen Reisebüros arbeiten in $, die Luxusgüter sehen halt billiger aus, wenn die Zahl kleiner ist. An jeder Ecke kann man $ tauschen. Als Reserve bieten sich durchaus neue $ Scheine an.
Taxi
Wir haben uns ausschließlich zu Fuß oder per Uber bewegt. Hat sehr gut funktioniert. In der Innenstadt hatten wir kein Internet, um Uber zu bestellen. Als ich aber beim nächsten Restaurant gefragt habe, ohne was zu bestellen, gab es umsonst deren Internetpasswort. Alles kein Problem, wenn man fragt.
Internet
Wir hatten immer gutes Internet. Skype und Facetime Telefonate gingen gut, teilweise richtig gut und mit Video. Nur im Dschungel gab es nichts. Fast jedes Restaurant bietet Internet, der Kellner tippt das Passwort gerne direkt ins Telefon ein. Offenes WLan gibt es so gut wie gar nicht.
Waschen
Nichts ist einfacher als hier etwas zu waschen. Die Lavanderias bieten Kilopreise für einfache Wäsche. Man bekommt alles schön getrocknet und gefaltet zurück, dauert 24 Stunden. Wir haben es drei mal genutzt und immer alles sauber und ordentlich wiederbekommen.
Kaffee
Ein Trauerspiel, Peru baut so leckeren Kaffee an und trinkt selber nur löslichen, meistens sogar als starkes Konzentrat. Man zapft also Konzentrat, füllt mit Wasser und dann mit Milch auf. Hat uns nicht geschmeckt. Wann immer es irgendwo richtigen peruanischen Kaffee gab, haben wir zugeschlagen.
Apartments
In Lima hatten wir Probleme ein Apartment mit Küche zu bekommen. Die Hotelzimmer haben keinen Kühlschrank, wie wir aus den USA gewohnt waren. Essen gehen ist nicht teuer, aber hat uns auf die Dauer keinen Spaß gemacht. Unser Apartment im Peru Star Hotel in San Isidro hat uns sehr gut gefallen.
Plastik
Das leidliche Thema seit wir mit der Weltreise begonnen haben. Irgendwie ist es sehr schwer, Plastikmüll zu vermeiden, wenn man jeden Tropfen Trinkwasser in Plastikflaschen kauft. Dass das Recycling der Flaschen funktioniert, kann man nur hoffen. Sowohl in Kanada und den USA als auch in Peru kann man, aus verschiedenen Gründen, kein Leitungswasser trinken, daher ist man auf Plastikflaschen angewiesen. In den USA und Peru kommt noch hinzu, dass niemand mit Einkaufstasche einkaufen geht und man sehr darauf drängen muss, seine eigene Tasche zu benutzen.
Reisebüros
Gibt es in Lima an jeder Ecke und man kann hier sehr einfach Pauschalreisen von einer Übernachtung bis mehrere Wochen buchen. Es ist nicht schlimm, wenn man das noch nicht alles von Deutschland aus geregelt hat. Wir waren mit Happy Tours Peru sehr zufrieden.
Klopapier
In Peru gibt es nicht überall Toilettenpapier, man sollte immer etwas dabeihaben. Außerdem werfen die Peruaner das gebrauchte Papier nicht ins Klo sondern in den Eimer daneben, ist sehr gewöhnungsbedürftig, vermeidet aber das Papier in den Flüssen.
Verkehr
Ich würde in Lima kein Auto fahren. Als Fußgänger hat man nie Vorrang, auch nicht, wenn die Fußgängerampel Grün ist! Immer schauen und erst die Autos vorbeilassen.
Bier
Ha, ein Punkt mit dem ich restlos zufrieden bin. Alle Städte haben ihr lokales Bier und es gibt noch ne Menge Microbreweries. Man kann viel probieren. Cusqueña aus Cusco geht immer, aber nur aus den kleinen Flaschen.
Das wars schon, hoffentlich denke ich auch dran, beim nächsten Besuch.