Von Buenos Aires nach Cordoba

Nicht viel länger als 1 Stunde braucht der Flieger von Buenos Aires nach Cordoba. Nach dem Start gibt’s noch einen Gruß an den Rio de la Plata und dann schwenkt der Flieger Richtung Westen. Als sich die Wolken lichten, schaut man auf Felder auf einem flachen Land. Das ist wohl die Pampa. Ist bestimmt die Kornkammer Argentiniens. Die Aussicht ändert sich auch nicht, als der Pilot die bevorstehende Landung ankündigt. Wo ist die Millionenstadt? Der Flughafen liegt im Geplente – würde Jan sagen. Die Fahrt in die Stadt dauert eine ziemliche Weile. Die Bebauung ist 1–2–geschossig und sehr flächig. Am Horizont deuten sich im Dunst die Anden an.

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Am Montagvormittag liegt das Stadtzentrum im Dornröschenschlaf, alle Geschäfte haben noch geschlossen. Vom zentralen Platz San Martin hat man einen freien Blick auf verschiedene, von den Spaniern errichtete Kirchen.

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Später stellen wir fest, dass Nationalfeiertag ist und alle Geschäfte und Restaurants den ganzen Tag geschlossen bleiben.

Also versuchen wir es heute nochmal. Alle Geschäfte geöffnet, sehr reges Treiben.

Die Universität, die 1613 von den Jesuisten gegründet wurde, bietet heute Nachmittag eine englischsprachige Führung an. Einige historische Gebäude sind in bemerkenswert gutem Zustand. Darüberhinaus macht man sich auch hier keine große Gedanken um Stadtplanung oder -sanierung.

Besonders auffallend sind die vielen Tauben, die vorzugsweise auf Bäumen sitzen, unter denen schattige Bänke am sehr malerischen Platz San Martin stehen. Leider sind die Bänke wegen der Verschmutzung nicht benutzbar. Außerdem verbreitet massiver Taubenschiss bei fast 30° ziemlich üblen Geruch. Aber wir wollen ja auch nicht faul auf Bänken sitzen, sondern die netten Eckchen der Stadt erkunden.

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