Gerade waren wir noch 4 Stunden zurück und nun sind wir schon 12 Stunden voraus.

Ist ja eigentlich nicht so schwer, wir haben halt beim nach Westen fliegen noch mal 8 Stunden verloren, insgesamt also 12. Das verwirrende ist aber, dass wir die Datumsgrenze überflogen und mal eben einen Tag gestrichen bekommen haben. Jetlag hilft auch nicht dabei.
Bislang haben wir abends die Tagesschau vom gleichen Tag in der Mediathek angeschaut, war schon etwas vorbei der Tag. Jetzt schauen wir morgens um 8 die 20 Uhr Nachrichten live, sind aber damit natürlich schon einen Tag in der Zukunft.
Der nette Grenzbeamte, der uns gefilzt hat, sagte dann auch noch, als ich mit ihm über das Thema ins Gespräch kam, „Willkommen in der Zukunft“. Vielleicht eine Selbstverständlichkeit in Neuseeland, sich in der Zukunft zu sehen.
Wenn ihr also was aus der Zukunft erfahren wollt, ab nachmittags können wir immer schon was vom nächsten Tag liefern. Alles klar?
Was hier natürlich besser ist als in Europa, die Antipode ist meistens an Land. Aktuell etwas südöstlich von Sevilla. Zum Spielen gibt es eine Karte. Wir genießen aktuell unsere größte Entfernung von Zuhause.
Wie ist’s Wetter? Nebenan in Sidney scheint es ja gerade recht gut geheizt zu sein (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/australien-sydney-meldet-47-3-grad-brandgefahr-waechst-a-1186610.html).
Hier ist ein netter Sturm durchgezogen und wir haben immer noch etwas Nachwehen. Wird aber besser.