Wir schauen uns kurz die hübschen Häuser der Staatsbediensteten in Canberra an und fahren dann Richtung Süden weiter. Das Land wird sehr weit, 100 % bewirtschaftet. Schafe wechseln mit einigen dunklen Rindern ab, die auf dem hellen Untergrund viel besser zu erkennen sind.
In einigen Tälern wird Wein angebaut und dann wieder Weite.

Von der Überholspur müssen wir nur selten Gebrauch machen, die Straßen sind ziemlich leer.

Hauptattraktion auf dem Weg sind die Rastplätze.


Bei UV Index 12 und ca. 30 Grad machen wir nur eine kleine Picknick-Pause im Schatten.
Die Schlichtheit der Landschaft lädt zum Meditieren ein und so hängen wir beide ein bisschen unseren Gedanken nach.

Waaga Waaga und Albury liegen ca. 100 km auseinander und haben jeweils 45.000 Einwohner. Dazwischen ist so ungefähr nichts. Beide Orte wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von englischen Siedlern als Schafzuchtorte gegründet, etwa 50 Jahre nach der Gründung Sydneys an der Küste. Albury ist ein sehr gepflegter Ort und hat außer der Haupt- auch noch ein paar Nebenstraßen.


Das MAMA ist ein ganz neues, farbenfrohes Kunstmuseum mitten in der Stadt.


Von Canberra bis Albury
sind wir 333 km gefahren.
Wir übernachten im Garden Court Motel mit Pool, der uns angenehme Erfrischung bietet. Der ältere Herr an der Rezeption, den wir für den Motelchef halten, erzählt uns, dass er nur vertretungsweise hier arbeite. Eigentlich lebt er in Phuket in Thailand, 8 Flugstunden entfernt.
Am Abend gönnen wir uns ein Fläschchen australischen Rotwein, sehr lecker.
Am nächsten Tag fahren wir 450 km bis Phillip Island.