Was machen wir an einem freien Tag in Melbourne? Haben wir uns heute morgen auch gefragt. Prompt kommt das Thema shoppen hoch, natürlich Schuhe, es muss ein Paar ausgetauscht werden. 1:1 ist die Kofferregel. Also dann mal los. Ausgetretene Pfade mit neuer Ausrichtung neu kennenlernen. Sommerschlussverkauf im Februar, auch mal schön.

Trotz der Farbvielfalt wird das hier nix. Evtl. ist auch die Passage zu profan. Lieber hier?

Auch nicht. Ich darf aber verraten, es wurde was gefunden und wir können uns wieder anderen Dingen zuwenden. Mal auf die neuen Schuhe auf den Fotos der nächsten Wochen achten.
Was kommt nach dem Schuhkauf? Bankbesuch, frisches Geld besorgen. Hier nicht so einfach, die großen Bankhäuser sind eher Museen oder Kathedralen und laden zum Verweilen ein.

Geldautomaten sind an der nächsten Straßenecke. Was nun? Wir hatten gestern das Museum der australischen Kunst ausgelassen und wir holen das gleich mal nach.
Das Triptychon „The Pioneer“ fanden wir am australischsten von der westlich inspirierten Kunst.

Die Eingeborenenkunst findet leider viel zu wenig Raum für meinen Geschmack. Neben ein paar Rinden und Holzskulpturen gibt es nichts.

Beeindruckend allerdings die Sonderausstellung von Del Kathryn Barton, Fotocollagen, Gemälde, Zeichnungen und ein Video. Die Fotos erinnern uns an Gilbert and George, haben wir mal im Haus der Kunst sehen dürfen. Die Gemälde komikhaft und ausdrucksstark. Sehr fein getupft.

Der Film, eine surrealistische Spinnenfantasie, mit Cate Blanchett als Spinnenfrau. Sehr schöne Filmmusik und beeindruckende Bilder. Gibt leider nur den Trailer im Netz.
Genug für den Vormittag, wir sind schon etwas erledigt. Essen wär nicht schlecht. Wir haben da so einen Italiener, hat uns der Greet schon langgeführt.

Schon sehr verlockend, aber ist ja noch nicht Kaffeezeit. Weiter zu dem Sushi Straßenverkauf bei unserem alten Hotel. Man bekommt die Sushi Rolle nur am Stück, herzhaft abbeißen macht aus der Spezialität einfach mal Fastfood. Ist halt sehr asiatisch hier.

Jetzt aber endlich ins Hotel, Schuhe abliefern. Mal sehen was wir noch so machen. Eigentlich ja doch schon genug für den Artikel, oder?