200 Tage rum, vor 100 Tagen waren wir in Montevideo, heute in Darwin, was für ein Unterschied, nicht nur in der Temperatur. Was macht man bei 32° und hoher Luftfeuchtigkeit in einer Stadt? Gestern sind wir an einem Krokodilshowplace vorbeigekommen. Sabine war nicht so begeistert von solch einer Touristenattraktion, wir gehen heute aber trotzdem mal hin.
Wenn man reinkommt, sieht man erstmal die Becken der Krokodile von unten, also durch die Glasscheibe direkt ins Wasser. Zuerst begegnet uns dieser junge Mann hier. Das Schild weißt ihn als Alex aus, etwas über 5 m lang.

Wir sind beeindruckt und gehen weiter zur Fütterung. Die Mädels hier reichen den Krokos an langen Stangen kleine Hähnchenflügel. Zum Glück findet Alex das Hähnchen netter als die Mädels, wären sicher auch nur ein Häppchen.

Als zweiter wird uns Chopper vorgestellt. Gleiches Spiel, ich finde, er sieht noch etwas größer aus. Das Geräusch beim Maul schließen ist ein trockenes, hohles Plop und sehr laut.

Für Unsummen von Geld kann man sich auch zum Krokodil gesellen. Kurz mal Küsschen geben durch’s Plexiglas, naja. Allerdings hat William, das Kroko, direkt nach dem Foto einmal zugeschnappt und den Mutigen hat’s an’s andere Ende seiner Box geschmissen, sah etwas blass aus danach.

Sabine hat dann doch die etwas zahmere Version gewählt und diesem sehr jungen Freshie ins offene Maul geschaut. Ich konnte sie nicht zu mehr bewegen.

Die Haltung der Krokodile schien mir nicht so richtig artgerecht, aber die Möglichkeit, die wirklich großen Tiere mal aus solch einer Nähe zu sehen, war schon toll.