Ankunft in Thailand

Unser Flug, der uns um 22.15 Uhr in 3,5 Stunden von Chennai nach Bangkok bringen soll, verzögert sich um 1 Stunde. Mit uns steigen überwiegend indische Männer in den Flieger. Ich finde ihre Überzahl beängstigend und bin froh, dass ich nicht allein fliegen muss. In solchen Situationen muss ich an die Massenvergewaltigungen denken, von denen manchmal in den Medien berichtet wird. Kann ich mir im Moment ganz gut vorstellen. Aber das Licht wird abgedunkelt und alles ist ruhig. Wir kommen sehr pünktlich an. Trotzdem ist es mittlerweile 4.00 Uhr, da wir die Uhr 1,5 Stunden vorstellen. Der erste Gang am Flughafen ist inzwischen zum Money Exchange, wo wir übriggebliebene Banknoten in solche des Ankunftslandes eintauschen, damit wir sofort Bargeld für’s Taxi haben. Leider kommen zeitgleich mit uns ungefähr 10 Maschinen aus allen möglichen chinesischen Städten an, was zur Folge hat, dass wir in einem völlig überfüllten Raum sehr lange auf unser Visum warten müssen. Der „Vorsortierer“ hat ein Einsehen mit uns und lenkt uns geschickt in eine kürzere Warteschlange. Schließlich wollen wir nur 6 Tage bleiben, uns würde sonst zuviel Zeit verloren gehen.

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Die Vergabe der wahrscheinlich städtischen Taxen erfolgt zentral der Reihenfolge nach. Unser Fahrer scheint sehr blind zu sein. Um das Fahrtziel lesen zu können, holt er eine große Lupe heraus, oh, oh. Aber mit der Fahrt klappt alles gut, bis wir auch hier wieder in der Rushhour stecken bleiben, in allen Großstädten die gleichen Szenen. Es ist schließlich mittlerweile 6.00 Uhr und das Leben in der Stadt erwacht. Wir fahren an Marktständen vorbei, die ich mir gerne anschauen würde. Kein Problem, kann ich später tun, wir sind schon am Hotel, das mittendrin liegt.

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Wir checken pünktlich zum Frühstücksbeginn um 6.30 Uhr ein. Eigentlich wollen wir nur noch schlafen. Da wir dann aber sicherlich das Frühstück verpassen würden, werfen wir doch einen schnellen Blick auf das Buffet und probieren ein bisschen Gemüse in Austernsauce und Hühnchen mit ganzen grünen Pfefferkörnern. Sehr lecker, die thailändische Küche lässt sich gut an.

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Nach 24 Stunden auf den Beinen bzw. auf dem Po müssen wir erstmal ausschlafen.

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