Frühstück in Taipeh

Jan wagt heute einen Ausflug zum Frühstücksbuffet. Ihn kann das alles nicht begeistern. Wenn man krank ist, ist man nicht so probierfreudig. Meine Geschmacksnerven sind so ziemlich wieder hergestellt. Seit langer Zeit sehe ich Oatmeal im Angebot, warmer, gekochter Haferflockenbrei. Mit Obst, Rosinen und ein paar Körnern ist es ein guter Einstieg in den Tag. Aber das Buffet bietet einen Rundumschlag durch die gesamte asiatische Küche.

Es gibt zwei Sorten Reis-Congée, eine salzige und eine Vollkorn-Variante. Das mögen die Chinesen gerne zum Frühstück. Es ist eine pikante Reis-Variante des Haferflockenbreis. Daneben gibt es japanische Miso-Suppe, die man mit allerlei Zutaten anreichern kann.

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Nach Algen und getrocknetem Fisch ist es mir zum Frühstück noch nicht.

Mehrere Sorten Dim Sums stehen zur Auswahl. Das geht schon besser.

Ich probiere Rotkohlsprossen, Mu-Err-Pilze als Salat mit Paprika asiatisch zubereitet und Houseleek. Die fleischigen Blätter erinnern mich an Aloe Vera. Sie sind sehr saftig und schmecken etwas säuerlich. Ich wusste nicht, dass diese Pflanze auch bei uns Verwendung findet und nicht nur die Gärten ziert. Während wir sie mittlerweile nur noch als Heilpflanze einsetzen, finden sie sich hier auf dem Salatbuffet.

Für die wenigen Europäer steht ziemlich abseits auch eine Käse- und Aufschnittplatte bereit. Aber die brauchen wir hier wirklich nicht.

Black Forest Torte fehlt leider heute im Angebot der hauseigenen Patisserie (s. oben).

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