Besuch im Tempel

In Osaka gibt es viele Schreine und Tempel, die auf dem Stadtplan eingezeichnet sind. Manche sehen sehr verschlossen aus und sind sicherlich nicht öffentlich zugänglich. An einem größeren kommen wir vorbei, sehen aber zuerst nur das große geschwungene Dach zwischen all den Hochhäusern. Am nächsten Tag wollen wir ihn anschauen. Es ist ein buddhistischer Tempel aus dem 9. Jahrhundert. Von der breiten Straße gibt es einen schmalen, recht unauffälligen Zugang mit orangenen Laternen.

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An den herrlich blühenden Bäumen vorbei kommen wir zu dem zentralen Gebäude, vor dem der Tempelvorsteher steht und seine Gemeinde zum Gottesdienst empfängt.

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Ich bin sehr überrascht, als er Jan anspricht und fragt, aus welchem Land wir kommen. Er wünscht uns eine schöne Zeit in Japan und wendet sich wieder den Gemeindemitgliedern zu. Von außen kann man die Größe des Geländes gar nicht ermessen. Es gibt unzählige kleinere Gebäude, teilweise in moderner Architektur und dazwischen ganz unterschiedliche Altäre, ein kleiner mit einem Dach, größere, freistehende. Auch vor einem angelegten Wasserfall beten Menschen.

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Ich sehe einen Mann, der die Beine einer Statue umfasst. Man kann Räucherstäbchen und Kerzen anzünden. Mich beeindrucken die Stille und die Vielfältigkeit der Gebetsorte. Der Garten strahlt in seiner Schlichtheit zusätzliche Ruhe aus.

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Was für ein herrlicher Rückzugsort. Und dann gehen wir wieder auf die belebte Straße. Aber auch hier geht es viel ruhiger zu als in allen anderen Ländern, die wir in letzter Zeit besucht haben.

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