Musste meinen Job leider wegen toxischer Arbeitsatmosphäre kündigen und überlege gerade was ich denn diesen Sommer neben der Jobsuche machen könnte. Sabine und ich wollten ja eigentlich im ersten Corona-Sommer um die Ostsee fahren, haben aber angesichts der vielen Länder und der unklaren Lage dann die Tour durch die süddeutschen Mittelgebirge gemacht. Ist das nun die Gelegenheit diese Reise nachzuholen? Habe ich Lust diese gemeinsam geplante Runde jetzt allein zu machen? Möchte jemand mit?
Also zur Idee, mit dem Auto einmal um die Ostsee, gegen den Uhrzeigersinn. Abstecher nach St. Petersburg und Kaliningrad fallen wg. der Kriegssituation sicher flach, macht aber wenig aus. Wie könnte die Liste aussehen?
- Berlin 493 km
- Danzig 511 km
- Vilnius 621 km
- Kaunas 103 km
- Klaipeda 215 km
- Riga 309 km
- Tallinn 309 km
- Helsinki Fähre
- Turku 68 km
- Rovaniemi 851 km
- Kirkenes? 525 km
- Hammerfest? 481 km
- Stockholm 1641 km (von Rovaniemi 1150, von Turku Fähre)
- Linneryd 444 km
- Fehmarn 431 km
- Middelburg 62 km
- Dortmund 441 km
14 Stationen a 3 Tage, 2 bleiben, 1 Weiterfahrt, noch ein bisschen Strand, Zack 6 Wochen.
Kann ich mich bei so einer Fahrt parallel bewerben? Macht das Sinn, alles remote? Warum eigentlich nicht. Wie sieht die Alternative aus?
Alternative wäre das gleich in Italien zu machen, einmal Amalfi und zurück sind auch 3000 km.
Am Abend vor der Abreise entscheide ich mich dann doch für den Norden. Also morgen bis Berlin! Puh, muss ich heute wohl noch Hotels buchen und den Leuten mal Bescheid sagen wann ich wo bin, damit niemand aus alles Wolken fällt wenn ich evtl. vorbeischaue.