Scheint als wäre ich schon 2 Wochen unterwegs, zumindest sagt das mein Koffer, kaum noch frische Wäsche da. Meine Recherche nach Waschsalons zeigt das es eher mau aussieht auf dem Weg zwischen Riga und Tallinn. Also entschließe ich mich auf dem Weg raus aus Riga einen Stop am Stadtrand zu machen und in der einzigen Coin Laundry in der Stadt, zu waschen. Alles automatisch, man braucht kein Waschmittel zugeben, nur Temperatur auswählen fertig. 30 Minuten später ist die Wäsche durch, noch mal 30 Minuten Trockner, das wars.

In meiner freien Zeit fahr ich mit dem Fahrrad in den angrenzende Parks herum. Die erste Runde eher an den Anglern vorbei, die zweite dann über eine alte Bahnbrücke auf die andere Flussseite. Schöne kurzweilige Strecken mit netten Fotomotiven.

Die Wäsche ist perfekt trocken und glatt, ich kann den Koffer gleich wieder einpacken. Solch ein Riesentrockner hat seinen Wert.

Ich kann mich gar nicht entscheiden ob ich gleich nach Tallinn oder eher in Estland erstmal aufs Land fahren soll. Ich lass mich erstmal die Küste rauftreiben.
Beides hat nicht geklappt, bis Tallinn hab ich’s nicht geschafft, in Estland bin ich aber auch nicht geblieben. Die beiden Küstenorte die ich noch durchfahren habe waren mir etwas langweilig und schwupps war ich auch schon in Estland. Das erste was auffällt, es wird finnisch, viele Üs und Doppelvokaale auf den Straßenschildern. Ich lande in Pärnu, einer kleinen Hafenstadt mit eigener Bucht. Von hier soll man auch zu den vorgelagerten Insel fahren können. Ich fand den Ort ganz niedlich, meistens Zweistöckig und dann war da noch das bezahlbare Hotel mit angeschlossenem Spa. Ich geh jetzt erst mal an den Strand, danach in den Spa.
