Die Subkultur von Graz habe ich hier nicht gefunden, ein paar nette Kneipen ohne Touristen gab es dennoch. Zagreb ist eine Mischung aus schicker, polierter Hauptstadt, Partymeile mit grölenden Holländern und Engländern (bestimmt auch Deutschen, wahrscheinlich nur durch Glück nicht getroffen) und altem Ost-Charme. Das viel Geld in der Stadt ist, sieht man nicht an den Luxusgeschäften, die sind zwar da, aber gut versteckt zwischen den Reihen der westlichen Standardfussgängerzonenläden. Vielmehr haben die Restaurants eine interessante Speisekarte, neben Cevapcici im Brot für 10€ gibt es auch immer die Grillplatte für 50€ und das Steak für 100€. Meine Idee, ich gehe essen und die Speisen haben einen gewissen Preisrange und ich schaue als erstes was mir schmecken könnte, funktioniert hier nicht.

Zum Frühstück gab es Crepes mit etwas Schokolade und Frischkäse gefüllt, dazu hab ich mir die frischen Erdbeeren ausgesucht. So kann man starten.
Zahlreiche Gebäude wurden bei dem Erdbeben 2020 stark beschädigt und ich habe das Gefühl sie werden zum großen Teil diesen Sommer restauriert. Der Dom sah mir erst nach einer Hochhausbaustelle aus, aus der Nähe erkennt man die Kirche aber doch. Gefühlt sind alle Kirchen in der Stadt eingerüstet.


Ich sitze wieder im Park und lasse die Stadtführungen vorbeiziehen. Auf der Nachbarbank sortiert die ältere Dame ihre Zettel für die nächste Runde. Im Gartenpavillon wird der Sound gecheckt, die Rowdies tragen AC/DC, bin gespannt. Aber leider wird hier auf ESC Stimmung gesetzt, muss weiter.

Ich wollte eigentlich nicht unbedingt eine Museumstour machen, komme aber an diesem ikonischen Gebäude vorbei, von dem ich weiß das es moderne Kunst enthält.

Tolles Gebäude, auch von Innen, die Decke mit runden Glasbausteinen gibt ein gutes Licht. Nette Ausstellung die gut dazu passt.

Bier des Tages: Tomislav Crno Pivo, Dark, 7,3%. Zu meinem Kalbsbraten lecker.
Ich glaub ich bin durch mit der Stadt, mal schaun wie es weitergeht.