Lengarica Canyon

Hatte ich gestern von der Osum Schlucht geschwärmt? Vergesst es. Den wilden Lengarica Canyon kann man schlecht toppen. Am Eingang liegen ein paar Thermalquellen, die aber nicht wirklich warm sind. Da legt man sich bei 28° eher zum abkühlen rein. Ich habe gelesen dass man zwischendurch evtl. bis zur Brust durchs Wasser waten muss, also ziehe ich mir schon mal die Badehose drunter. Schon beim Einstieg muss ich auf meine Tewa Wandersandalen wechseln, da man gleich durchs Wasser waten muss. Meistens ist es nur Knöcheltief, trotzdem nix für Schuhe. Den Einstieg bildet diese alte Steinbrücke.

Danach geht man an den Quellen rechts und links vorbei. Es sind schon eine Menge Menschen da und man bekommt kein Becken mehr für sich alleine, also gehe ich einfach daran vorbei. Der wirkliche Einstieg in die Schlucht beginnt erst da, wo das Wasser beide Seitenwände berührt. Die ersten paar Male kann man noch ganz gut mit kurzer Hose durchwaten.

Die Schlucht weitet sich zwischendurch etwas, wird aber immer wieder eng und die Felswände ragen immer weiter auf.

Inzwischen habe ich meine kurze Hose ausgezogen, da das Wasser schon bis an den Oberschenkel reicht. Schon bald muss ich auch das T-Shirt ablegen und den Rucksack auf den Kopf nehmen. Ich kann mit den Zehenspitzen den Boden so grade noch berühren.

Dann kommen wieder Passagen für die ich mich ankleiden kann. Der Boden besteht aus glattgeschliffenen Steinen unterschiedlicher Größe. Manchmal kann man gut laufen, dann ist es wieder schlammig und rutschig.

Am Ende gibt es noch diesen Wasserfall der sich sehr imposant in den Felsen eingegraben hat.

Je länger ich unterwegs bin, desto weniger Menschen sind da. Ich mach dann doch noch meine Fotos am Wasserfall, alleine.

Was für ein Naturschauspiel, unglaublich toll.

1 Kommentar zu „Lengarica Canyon“

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