Kunst macht (mich) glücklich

Eigentlich wollte ich nicht in die Torpedo Art Factory, was für ein schrecklicher Name, aber 80 Kunststudios und 160 Künstler haben mich dann doch interessiert. Also sind wir mit dem Aufzug in die zweite Etage gefahren, betraten die hohen, weiten Räume, teilweise mit Blick auf den Potomac River und ich war verzaubert.

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Sehr erstaunt war ich, dass fast alle Studios geöffnet und die Künstler anwesend waren und das an einem Donnerstagvormittag. Die Studios sind täglich geöffnet.

Ich komme mit Niki Pickett ins Gespräch. Sie ist seit den Anfängen dabei. 1973 sind die ersten Künstler in das ehemalige Werksgebäude eingezogen. Die Fensterscheiben seien kaputt gewesen, alles völlig verdreckt, heruntergekommen. 9 Jahre verbrachen die Künstler in diesem Provisorium, bis das Gebäude komplett saniert und die einzelnen Studios eingerichtet wurden.

Niki erzählt weiter, dass sie auf Rügen gewesen sei und Prora (KdF-Bad für 20.000 Menschen aus den 30-er Jahren) angeschaut habe. Dieses 4 km lange Gebäude, direkt am Meer könne sie sich auch gut als Kunstlocation vorstellen. Bei der Historie, lieber nicht, obwohl Torpedo-Bau auch nicht besser ist.

Eigentlich hatte ich ihr Studio betreten, weil mich die Werke ihrer „Mitbewohnerin“ (Gwendolyn Graine) angelockt haben.

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Matthew Johnston malt Tulpen und gesunde Kunst.

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Dieses Bild ist für meine Mama im Himmel. Solche Blumen gab es bei uns im Garten. Warum sollte man vom Himmel nicht auch mal ins Internet schauen …

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