Washington D.C. (I)

Unser erster Besuch in D.C. war sehr schön und sehr anstrengend. Wie schon erwartet ne Menge zu sehen und zu erlaufen. Dass sich hier eine ganze Nation feiert, ist halt, angesichts der Größe der USA, doch etwas größer ausgefallen.

Heute morgen haben wir noch kurz Wäsche gewaschen, geht hier im Hotel ganz einfach. Waschmaschine und Trockner sind vorhanden, gegen Geldeinwurf waschen sie auch, wir sind ja schon erfahren.

Dann aber nix wie los, mit der Metro rein in die Stadt. Wie in Hongkong, muss man eine aufladbare Karte kaufen, diese aufladen und dann bei Ein- und Ausstieg auslesen lassen. Ideal einfach.

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In Washington sind wir an der Archives Haltestelle ausgestiegen und dann einfach losgelaufen, National Mall suchen und Richtung Kapitol war unser Plan. Natürlich erstmal falsch um die National Archives herumgelaufen, war aber unser Glück, da es uns gleich in den National Gallery Sculpture Garden geführt hat. Claes Oldenburg, Joan Miró, Louise Bourgeois, Ellsworth Kelly, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, unglaublich das alles auf den ersten Metern in Washington zu sehen.

Durch die Kunst etwas angeregt, sind wir weiter in die National Gallery of Arts. Fand Sabine super überflüssig, zu viel europäische Kunst. Ich find halt, dass man sich einen Leonardo da Vinci immer anschauen kann. Ansonsten hat es mich auch eher an die Alte Pinakothek erinnert. Den modernen Teil haben wir komplett ausgelassen.

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Jetzt aber mal wieder zurück zum Wesentlichen des heutigen Tages, dem Capitol.

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Als wir am Visitor Center ankommen, fällt Sabine auf, dass sie doch glatt Taschenmesser und Nagelschere dabei hat. Leider kommt man weder mit spitzen noch scharfen Gegenständen ins Kapitol. Rucksackabgabe gibt es auch nicht. Zufälligerweise höre ich ein Gespräch, indem es um die Essensgelegenheiten in der Umgebung geht, die Union Station scheint am nächsten zu sein, also umentschieden, Kapitol verschoben, erstmal Mittag.

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Sehr schöner Bahnhof, ziemlich viele Essensstände. Nachdem der Magen befriedigt ist, arbeitet der Kopf besser. Sabines Rucksack bei der Bahn eingelagert, wieder zum Kapitol. Diesmal Besichtigung gestartet. Das Kapitol ist ziemlich groß und beeindruckend. Leider ist unser Führer schlecht zu verstehen und ziemlich einlullend.

Nach strengen Regeln dürfen die Staaten und einige Organisationen Statuen im Kapitol aufstellen, waren ziemlich viele, zu allen möglichen Gelegenheiten.

Nach 1 1/2 Stunden waren wir endlich durch und sehr erledigt. Allerdings sind wir dann doch noch in die Congress Library gegangen, unterirdischer Gang und keine Sicherheitskontrolle mehr. Toll. Wir haben nicht rausgefunden, wer dort die Bücher lesen darf, hat aber sicher eine spezielle Atmosphäre und muss Spaß machen.

Genug, wir nehmen den Metrobus, holen Sabines Rucksack ab und fahren wieder nach Alexandria. Zum Glück gibt es noch ein Bier im Kühlschrank. Ob wir morgen oder übermorgen noch mal reinfahren, haben wir noch nicht entschieden, aber machen tun wir es auf alle Fälle.

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