Puh, was für ein Tag. Nach 6 Stunden Reisebüro haben wir eine 17-tägige Rundreise in Perus Süden gebucht. Gestern habe ich ja kurz geschrieben, dass wir eine Kirchengemeinde besucht haben, der Pater dort hat uns ein Reisebüro vermittelt, das die Reisen für die Patres organisiert und zwar seit ungefähr 20 Jahren oder länger. Ergebnis war, dass wir nicht etwa in dem Reisebüro empfangen wurden sondern in dem Privathaus der Seniorchefin von ihr persönlich. Eine Villa in genau dem Villenviertel San Isidro. Viel Kunst, Klavier mit interessanten Noten, Empfangsbereich mit vielen Sofas und riesiger Tisch, an dem wir geplant haben. Löslicher Kaffee zum Aufwärmen, ist ja doch noch April hier. Ergebnis:

Nach 4 Stunden hat uns so dermaßen der Schädel geraucht, dass nix mehr ging. Mittagessen haben wir auch verpasst. Zwischendurch noch neues Hotel in Lima gebucht, diesmal mit Miniküche, endlich mal wieder was kochen. Also haben wir eine kurze Pause gemacht, sind wieder in unser Hotel gefahren, haben unsere Reisepässe eingepackt und sind diesmal ins wirkliche Reisebüro gegangen. Der Juniorchef, sehr professionell, der bereits komplett im Bilde war, hat alles in Ruhe nochmal mit uns durchgesprochen, wir haben uns bemüht, überall noch Extra-Tage einzubauen, um dem Touristenrummel etwas zu entgehen. Ihr dürft genau so gespannt sein, wie wir es sind. Bis Sonntag sind wir aber noch in Lima.
O.T. Der Unterbuxenladen hat mich heute doch sehr fasziniert. Man sucht sich was unter eingeschweißtem Plastik aus und kann es sich dann an der Theke aushändigen lassen. Für mich die neue Präsentation in der Innenstadt, um ein wenig Internetshoppingathmosphäre zu bieten, oder?
