Ceviche

Dass wir rohen Fisch essen, bevor wir nach Japan kommen, hätte ich nicht gedacht. In Peru gibt es Ceviche, einen rohen, in einer Limettentunke marinierten Fisch. Super lecker, zart, ein wenig bissfest und toll nach Limetten schmeckend. Dabei muss ich anmerken, dass der Limettengeschmack, den wir kennen, mit den kleineren, runden, peruanischen Limetten nicht viel zu tun hat. Sabine mag nämlich eigentlich keine Limetten, diese hier sind ihr jetzt allerdings lieber als alle Zitronen.

Also, der Fisch wird in Limettensaft mariniert. Dadurch wird das Eiweiß im Fisch, ähnlich wie beim Niedrigtemperaturkochen beim Fleisch, umgewandelt. Also ist der Fisch eigentlich gar nicht roh, allerdings auch nicht wirklich gekocht. Dadurch wird er nicht unnötig weich oder wässrig, sondern eher zart und bekommt einen leichten Limettengeschmack. Wie gesagt super.

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Wie in Wikipedia beschrieben, gab es Süßkartoffel mit getrockneten Bananenstreifen, großen Maiskörnern, ein wenig Chili in der Limettensoße und Koriander. Klassisches Mixto. Nächstes Mal nehme ich aber reinen Edelfisch, war einfach das Beste.

Sabine hatte wieder eine Causa, diesmal mit Hühnchenfleischpaste, sehr schön zubereitet. Unten Kartoffelpürolle mit Avocado, drüber eine Hähnchenfarce, Olive und Bananenscheibe.

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Alles super lecker, besonders wenn man es im Sonnenschein auf der Terrasse zu sich nehmen darf.

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Mist, ich wollte doch weder Essensfotos machen und noch viel weniger einen Blog Post drüber schreiben.

[Update] Heute habe ich dann auch gehört was man mit der übrig gebliebenen Limetten Marinade macht. Es ist ja eine Mischung aus Limettensaft, Chili und Fisch, wird Leche de Tigre genannt und gerne gegen den Kater nach einer durchzechten Nacht eingesetzt. [/Update]

1 Kommentar zu „Ceviche“

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