Gestern haben wir etwas hektisch in Arequipa eingecheckt, weil unsere Stadtführerin schon auf uns gewartet hat. Wir sind erst im Dunklen zurückgekommen, hier geht die Sonne schon um 18.00 Uhr unter und wir haben uns nicht weiter umgeschaut. Durch den sehr unauffälligen Eingang der La Casa De Melgar an der Straßenseite gingen wir durch einen kleinen Innenhof zu unserem Zimmer. Heute Morgen haben wir erst dieses wunderbare Haus, in das uns Augusto einquartiert hat, so richtig zur Kenntnis genommen. Es stammt aus dem 18. Jahrhundert, hat einen wunderschönen Frühstücksgarten und viele kleine Innenhöfe, die bunt angemalt und liebevoll dekoriert sind.

Die Funktion dieser beiden Gefäße hat uns die Führerin im Kloster Santa Cantalina erklärt. Man füllt in das obere Gefäß aus porösem Vulkanstein Wasser hinein, das ganz langsam durch den Stein sickert. Alle 4 Stunden erhält man 1 Liter gereinigtes Wasser.
Und das Thema Wäsche waschen hatten wir ja auch schon einige Male, es scheint mich zu verfolgen.

Auch im Kloster musste Wäsche gewaschen werden. Die Waschbottiche aus Ton waren mit leichtem Gefälle angebracht. In der Mitte floss in einer Rinne das Wasser hinab. Wenn man in einem Bottich waschen wollte, legte man einen Stein unterhalb des zu dem Bottich führenden Röhrchen in den Wasserlauf, so dass das Wasser gestaut und durch das Röhrchen in den Bottich geleitet wurde. Unten befand sich ein Abflussloch, das während des Waschens mit einer Karotte verschlossen wurde. Sehr praktisch, oder?






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