Bevor wir morgen definitiv in die Weingegend von Argentinien fliegen, muss ich doch mal wieder einen Bierartikel schreiben. Der Besuch in Belgrano gestern hat deutlich die deutschen Einflüsse gezeigt. Die Architektur ist jetzt nicht so meins, aber das Bier ist schon sehr ordentlich. Bisher sah man hauptsächlich Quilmes und Patagonia als lokales Bier. In Belgrano gibt es aber vier Brauereien, die unter den Labels Viejo Munich, Germania, Kölsch, Berlin u.a. ihr Bier vermarkten. Dabei muss man beispielweise Kölsch nicht zu wörtlich nehmen, es gab zwar Kölsch – Kölsch aber eben auch Kölsch – Bock, Kölsch – IPA usw.

Wir haben uns mal vor die Viejo Munich Gaststätte gesetzt und ein Viejo Munich – Roja getrunken, war ein richtiges Münchner Bier mitten in der Pampa. Das Berlin – Rubia hat mir nicht so geschmeckt, Berlin und Bier bleibt halt schwierig.

Unsere Reiseleiterin, im Studentenalter, hat sich dann noch bei mir über die Bierpreise beschwert und etwas von Fernet Mischgetränken erzählt. Hab ich gleich wieder vergessen. Bier ist aber wirklich teuer.
Toll fand ich dann noch die deutsche Musikauswahl, die feilgeboten wurde. Neben den üblichen Verdächtigen doch tatsächlich eine Buenos Dias Argentina CD. Wer den Liedtext vergessen hat, gerne hier.

Achja, dass in Belgrano seit 1961 das größte Oktoberfest Amerikas veranstaltet wird, brauch ich ja nicht zu erwähnen, oder? Das Festzelt ist auch etwas stabiler und letzte Woche war erst die Veranstaltung „2° Encuentro Internacional de perros dachshund„, ich denk mal das lokale Teckeltreffen.

Zum Abschluss noch die original Küppelkapelle, mitten in der Pampa, im schönen Mittelgebirgswald, wie im Sauerland.
