Zu Silvester wollten wir eigentlich Waldeinsamkeit. Stattdessen hatten wir dann doch einen freien Blick aus der 9. Etage auf das gut choreographierte Feuerwerk. Die damit verbundene Party im Freien dauerte bis zum Neujahrstag am späten Vormittag. Ich fand Weihnachten hier nicht besonders weihnachtlich. Es ist bis gegen 22.00 Uhr hell. Da hat man keine große Lust auf Kerzen. Dagegen Silvesterparty draußen bei sommerlichen Temperaturen finde ich gut. Und ich kann es gut verstehen, dass die Chilenen endlos feiern.
Überhaupt fand ich die organisierten Feuerwerke, die wir bislang gesehen haben, toll. Es wirkt viel besser, wenn ein großes Spektakel abgefeuert wird, als wenn jeder seine eigenen Böller schießt.
Am Neujahrstag haben wir nun Weinberg-Stille. Ich denke immer, ich wäre in Italien. Das liegt wohl daran, dass die Betreiber aus Südtirol kommen und wir mit ihnen Deutsch sprechen, so wie auch mit unseren Apartment-Nachbarn. Wir waren auf dem Hinweg schon hier, als Rolf Wein für seine Familie gekauft hat. Evi und Kalle aus Berlin hatten sich ebenfalls 2 Nächte einquartiert, um den Wein ausgiebig probieren zu können.
Vor dem Apartment kann man sich im Pool erfrischen.

Abends gehen wir ein paar Schritte hinüber zum Haupthaus und sitzen im gemütlich eingerichteten Restaurant.
Bei allem, was man tut, hat man einen Blick auf die Trauben, man ist mittendrin.

Wir essen hausgemachte Pasta, meine kl
assischen Cannelloni sind perfekt. Dazu probieren wir verschiedene neuartige Weine. Als Aperitif gibt es einen ganz leicht prickelnden Weißwein, fruchtig mit etwas Süße. Zu den Cannelloni empfiehlt Denise einen jungen, ungefilterten Rotwein. Er schmeckt noch sehr nach Traube, er hat, wie sie sagt, noch keinen Körper. Den Geschmack finde ich gut, aber er bietet mir nichts für die Nase. Zum Tiramisu lässt sie uns einen roten Dessertwein probieren. Der riecht und schmeckt für mich sehr nach Erdbeere. Den Winzer Rudi, der aus der Schweiz kommt, haben wir bislang nicht kennengelernt.
Es ist ein schönes, ruhiges Plätzchen hier, um einen Moment zu entspannen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.
hach wie schön – wir sind gerade mitten im sturmtief „burglind“. ganz schlimmes wetter hier. geniesst die zeit. und: FROHES NEUES JAHR 🙂
Yow yow Frohes Neues!