Wir hatten uns mal wieder auf eine größere Stadt gefreut. Der Reiseführer hatte schon versucht, uns auf die Gerüche in der aktiven Vulkangegend aufmerksam zu machen, haben wir aber größtenteils ignoriert. Vor allem nachdem wir an genügend blubbernden Quellen vorbeigelaufen sind, dachten wir uns nichts weiter dabei. Hingegen war es auch für den Holzmindenerfahrenen ein Déjà-vu erster Klasse. Die Schwefeldämpfe sind nicht etwa konstant vorhanden, sondern wabern ab und an recht intensiv durch die Stadt. Es fehlen nur noch die passenden, gelben Wolken, gibt’s aber zum Glück nicht.
Außerdem ist es das erste Mal, dass wir nicht auf Anhieb eine uns und unserem Geldbeutel genehme Unterkunft finden. Selbst das Ibis war deutlich zu teuer. Das Regents Inn will für ein Zimmer mit Oberlicht 150€ haben. Scheint hier Trend zu sein. Wir finden dann aber noch ein schickes Hotel im alten Holzhaus, schön üppig eingerichtet.

Abendessen bei Pig & Whistle. Live Musik grottig aber ein wenig Australian Open geschaut. Sky 4 gibt’s im Hotel leider nicht. Um die Highlights von Rotorua einzufangen, musste man sich schon sputen.

Achja, Rotorua liegt am gleichnamigen See und auch hier haben wir mal wieder schwarze Schwäne gesehen. Das schlechte Wetter macht’s etwas kabbelig, kein Problem für den Schwan.
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Am nächsten Morgen versuchen wir den örtlichen Geysir zu besuchen. Von außen sieht man schon eine Dampfwolke und wir bekommen eine Idee, wo denn die Schwefelgerüche herkommen. Leider kostet das Ganze schon wieder über 50 NZ$ Eintritt, sparen wie uns mal, Wetter zu schlecht und schon recht viel gesehen. Lieber noch einen Strandtag ohne Regen.