Kann man einem Land, das so plastisch all die Unfälle beschreibt, die auf einem Felsen am Wasser passieren können, wirklich böse sein? Nur wegen ein wenig zu ausdauerndem Wald? Ich liebe außerdem diese netten Piktogramme.

Netterweise ist das Trinken von Alkohol an den meisten Stellen auch nur von abends bis morgens verboten, tagsüber ist es also kein Problem. Der Köpper direkt in die Unterwasserschlucht ist doch toll piktogrammiert, oder nicht?

Ach ja, dagegen ist ein bisschen Strahlenmüll natürlich nicht gefährlich, warum sollte man da warnen?

Dann doch lieber zu den lieben Tierchen, wir sind ja nicht mehr in Neuseeland wo alles, was den Kiwi heute bedroht, früher gar nicht da war. Hier in Australien gibt es da gefährlicheres Zeugs, wie diese Armee hier zeigt, meines Erachtens etwas früh rausgelassen.

Heute am Rastplatz an der M1 bin ich etwas zu nah an die Wiese gekommen und auf einmal erhob sich ein Schwarm Schmetterlinge, dachte ich. Als ich dann näher hinsah, waren es diese Heuschrecken, die auf ihren Flügeln einen gelben Schmetterling imitieren, nicht weit von der biblischen Plage entfernt.

Zurück am Auto, wird dieses von einer Spinne inspiziert, aber sie hat dann, selbst am Außenspiegel, nicht mit dem Netzbau angefangen.

Ansonsten wundern wir uns über den Artenreichtum im Wasser, dieses, für Angler bestimmte Schild, listet ein paar der größeren Fische auf.

Jackass muss mindesten 30 cm groß sein, haben wir uns doch alle schon gedacht.
Wir bemühen uns ein paar der Fische mal zu probieren, ist aber auch nicht so einfach, da die Australier sie fangen und dann an den zahllosen Barbecue Stationen selber grillen. Gute Fischrestaurants gibt es gar nicht so viele. Angefangen haben wir mal mit ein paar frischen Austern aus dem saubersten Fluss Australiens, dem Clyde River. Schmecken deutlich anders als die europäischen aus dem Meer, viel weniger salzig, viel bissfester. Es gab auch nicht automatisch Zitrone dazu, mussten wir nachordern.

Muscheln sammeln können wir nur virtuell. Erstens kein Platz im Koffer und schon mal gar kein Gewicht übrig, zweitens aber auch mit Aus- und Einfuhrbestimmungen belegt und etwas riskant.

Das Titelbild dokumentiert übrigens den vergeblichen Versuch, in einem Baum, natürlich gegen die Sonne, ein paar Papageien zu fotografieren. Leicht links sieht man sie doch deutlich, oder?