Shinkansen

Heute fahren wir mit dem Shinkansen nach Tokyo. Alles geht auch hier super geregelt zu. Es gibt für diese Züge einen eigenen Bahnhof. Die Züge fahren quasi im Minutentakt ein und aus.

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Auf dem Bahnsteig ist genau eingezeichnet, wo welcher Wagen zum Stehen kommen wird.

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Umgekehrte Wagenreihenfolge wie in Deutschland darf es hier nicht geben.

Schon vorher auf dem Klöchen habe ich mich genau auf die Fußmarkierungen gestellt und gewartet, bis ich dran war.

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Aus- und Einsteigen geht schnell und schon setzt sich der Zug in Bewegung. Ich hatte gelesen, es sei wie Fliegen auf Schienen. Von der Beinfreiheit ist es deutlich komfortabler als in jedem Flieger in der Economy Class.

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Leider ist das Wetter grau. Von den umliegenden Hügeln ist nicht viel zu sehen. Wir haben ein Lunchpaket dabei. Das darf man, hat Jan gesagt. Ich bin darüber sehr erstaunt, weil man sonst in der Öffentlichkeit nicht essen und trinken soll.

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Auf 400 km gibt es 3 Stopps. Der Zug fährt durchschnittlich 200 km/h.

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Wir kommen an Teeplantagen vorbei, fahren durch viele Tunnel. Fotografieren ist sehr schwierig.

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Die Dächer vieler Wohnhäuser haben eine ganz leichte geschwungene Form und erinnern mich an Tempel.

Die Berge im Hintergrund sind sehr kleine Alpen, um es nochmal mit dem Australier zu sagen.

Weil wir neulich bei einem Treffen mit Japanern den Tipp bekamen, dass man im Zug auf der linken Seite fahren müsse, um den Fujiyama für 1 Minute sehen zu können, hat Jan uns die passenden Plätze reserviert.

Die Berge kommen etwas näher und werden ein bisschen höher.

Jedes Mal, wenn der Schaffner unseren Wagen verlässt, verbeugt er sich in Richtung Fahrgäste.

Japan ist sehr zugebaut, es gibt wenig freie Flächen zwischen den Städten.

Yokohama geht übergangslos in Tokyo über. Vom Fujiyama haben wir leider nichts gesehen.

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