Ich habs gemacht

Nach 3 Tagen Frühstück mit dickem Toast, Spiegeleiern und Würstchen, bestelle ich japanisches Frühstück. Ich bekomme sofort einen Daumen hoch. Zuerst gibt es Wasser und kalten, grünen Tee. Dazu einen Ananas-Smoothie.

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Wie die Farbe nahelegt, wurde auch hier mit grünem Tee nachgeholfen. Und dann kommen die zwei Platten mit den verschiedenen Köstlichkeiten. Im Gegensatz zu den Monster-Toastscheiben des westlichen Frühstücks ist diese Variante filigran komponiert.

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Ich kämpfe mich mit den Stäbchen durch, damit wirklich umgehen, kann ich nicht. Das Angebot einer Gabel lehne ich trotzdem ab.

Den gut gewürzten Fisch zerteile ich vorsichtig , sehr köstlich. Zwischendurch nehme ich etwas trockenen Reis zum Neutralisieren. Die Miso-Suppe trinkt man einfach so. Und dann diese kleinen Schälchen, die alle so liebevoll dekoriert sind.

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Heute gab es Lotus-Wurzel, sehr bissfest und kleinste Gewürzgurken mit feinen Zwiebelstreifen. Die Mini-Auberginen hatten wir schon im Supermarkt gesehen. Sie schmecken sehr würzig, entweder aufgrund der Zubereitung oder sie haben vielleicht auch einfach mehr Eigengeschmack als die großen; sehr interessant. Daneben sind kleinste Pilze, etwas säuerlich eingelegt. Und die zwei Sorten Tofu, die Jan schon beschrieben hat, die nicht nur unterschiedlich schmecken, sondern sich auch in der Konsistenz sehr unterscheiden. Hier wird für die Dekoration bestimmt mit der Pinzette gearbeitet.

Und wenn man alles brav gegessen hat, bekommt man seine wohl verdiente Tasse Kaffee.

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Dieses Frühstück war ein bisschen anstrengend, aber eine lohnenswerte Abwechslung zur westlichen Variante.

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