Heute Morgen wollen wir zu einem Badesee wandern. Es ist sehr malerisch dort, aber leider ein Moorbadesee nur für Enten. Außerdem sind zu viele Touristen da. Wir begeben uns schnell wieder auf einsame Wege. Herrlich.

Am Nachmittag gibt’s erstmal Schwarzwälder-Kirschtorte. Es ist nun schon 3 Jahre her, dass wir zu unserer Weltreise aufgebrochen sind. Unterwegs gab es überall Black Forest Cake und deshalb müssen wir sie hier am Originalschauplatz auch unbedingt probieren.

Danach steht die Donauquelle auf dem Programm. Unterwegs hatte ich gelesen, dass sie in Donaueschingen entspringen soll. Ich wusste, wohin sie mündet, aber nicht, wo sie entspringt. Jan denkt dabei sofort an Wasserscheiden. Ist mir nicht so wichtig und wenn die Donau ein Stück bergauf fließen würde, warum nicht.

Die Quelle würde man modern als Fake bezeichnen. In einem großen Bassin steigt ein einsames Quellbläschen auf, danach verschwindet das Wasser unterirdisch und wird 100 Meter weiter von einem breiteren Flusslauf (Brigach) aufgenommen, der normalerweise namensgebend sein müsste. Da die Donauquelle sich aber im Park einer Adelsfamilie befindet, darf wohl dieser Name weitergetragen werden.


Die Neckarquelle befindet sich in Schwenningen und wir schauen diese auch noch kurz an.

Auf einer Anhöhe steht tatsächlich der Hinweis auf die Wasserscheide Nordsee – Schwarzes Meer. Der Neckar fließt auf Umwegen in die Nordsee, die Donau auf fast 3.000 km durch 10 Länder ins Schwarze Meer.
Wieder viel gelernt heute. Wir haben uns ein kühlendes Bierchen verdient.
