Die Inkas

Cusco ist die Hauptstadt der Inkas. Gestern Abend kamen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit an. Wie in allen anderen Städten, die wir in Peru kennengelernt haben, sind die Außenbezirke auch hier nicht deutlich anders. Auffallend ist, dass der Flugplatz mitten in der Stadt liegt, ist aber vielleicht auch nicht anders möglich, weil ringsherum Berge sind.

Die zentrumsnahe Straße, in der unser Hotel liegt, ist sehr gepflegt und schön. Nebenan ist eine Schule. Heute Morgen gegen 8.00 Uhr laute Blasmusik, Gesang und die peruanische Nationalhymne. So würde man immer am Montag die Woche beginnen, erklärt uns Luis.

Luis ist Archäologe und unser heutiger Guide. Sich selbst als Nachfahre der Inkas verstehend, zeigt er uns auch nur seine Kultur. Ich finde das superspannend, weil die meisten kleinen oder größeren Städte mit ihren zentralen Plätzen und der Kathedrale alle sehr spanisch wirken.

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Wir lernen ganz viel über die geniale Bauweise der Inkas, die Steine, die in Trockenbauweise – nennt man das, glaube ich – übereinander gesetzt wurden und bis heute jedes Erdbeben überlebt haben. Als die Spanier kamen, haben sie die zentralen Paläste innerhalb kurzer Zeit bis auf die Grundmauern zerstört und darauf ihre Architektur aufgebaut. Nur diese Grundmauern sind Zeugen einer vergangenen Kultur, deren Blütezeit eigentlich nur rund 100 Jahre währte.

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Mit Luis probieren wir Streetfood, das überall angeboten wird. Bei der Dame gäbe es die besten Tamales der Stadt. Das sind kleine Maisgrieß-Rollen mit etwas Füllung, die in Maisblättern gegart werden. Wir nehmen die pikante, Luis die süße Variante, sehr lecker.

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Am zentralen Platz mit dem französischen Brunnen, der seit wenigen Jahren von einem Inka-König gekrönt ist, der spanischen Kathedrale und den Wohnhäusern mit maurischen Balkonen verabschiedet sich Luis nach 3 Stunden spannender Inka-Geschichte. Er gibt es uns noch eine Empfehlung: den Inka-Grill. Ich probiere wieder eine Causa, diesmal mit Forelle aus dem Titicacasee, lokale Zutaten, ansprechend präsentiert mit Wachteleivierteln und sehr lecker. In Arequipa hatten wir schon gesehen, dass Frauen an kleinen Wägelchen diese Eier schälen und dann verzehrfertig verkaufen. Ich habe keine Ahnung, woher die vielen kleinen Eier kommen.

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1 Kommentar zu „Die Inkas“

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