Dschungel

Wow, hätte nicht gedacht, dass Peru nach dem Colca Canyon, den Kondoren, den Inka Bauwerken, dem Machu Picchu und dem Urubamba Tal noch mal einen draufsetzen kann. Easy, sagte sich Peru, und machte es einfach.

Nach Landung im Dschungel und einstündiger Bootsfahrt kann man das Handy gleich im Flugmodus lassen, kein Netz, kein WLAN, angenehm. Mitnehmen muss man es trotzdem, Kamera läuft heiß, gibt viel zu sehen. Kleinen Marsch durchs Camp gibt es hier zu sehen.

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Wenn das nicht edel und schick ist. Es macht einfach Spaß, sich 100% in der Natur zu befinden. Wenn der Stromgenerator und damit der Strom aus ist, gibt es auch nur noch Tiergeräusche. Ich glaube, das ganze Camp hat keine Glasscheibe, sondern nur Fliegengitter. Aktuell sind es ja auch nur 32°, Ronaldo, unser Guide, findet das eher angenehm, im Vergleich zu den 42°, die es sonst schon mal hat. Uns reicht es, ich habe den ganzen Tag und die ganze Nacht einen Schweißfilm im Nacken.

Ach ja, der Wald. Ich hatte schon manchmal das Gefühl, ich bin im Sauerland und hab nur mein Mountainbike vergessen.

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Dann allerdings schaut man kurz in den undurchdringlichen Dschungel oder auf die riesigen Bäume und befindet sich in einer komplett anderen Welt. Dies ist eine Mangrove, wobei das ganze als ein Baum zählt.

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Einem Sequoia ähnelnden Mammutbaum sieht man hier. Da es sich um ein Weichholz handelt, gibt es ihn noch.

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Ronaldo ist traurig über die fehlenden Mahagoni Bäume, vor 10 Jahren war der Preis auf dem Schwarzmarkt so hoch, dass alles Mahagoni gefällt und verhökert wurde. Er sagt, von hier bis Brasilien und Bolivien gibt es keinen einzigen Stamm mehr.

Morgens starten wir eine Rundtour durch den Dschungel. Ronaldo verspricht uns einen Rundblick von einer Baumplattform aus. Was wir nicht ahnen, es geht in 48m Höhe auf einer wackeligen Hängebrücke.

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Der Aufstieg ist schwierig, wird aber von einer Aussicht auf den wirklich endlosen und dichten Regenwald belohnt. Man sieht weder ein Ende noch den Boden. Ich bin immer noch baff erstaunt, dass Sabine sich hier rauf- und runtertraut.

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Leider sehen wir von den versprochenen Vögeln nur 2 Schatten, die Ronaldo als grüne Papageien vor grünem Blätterwald beschreibt. Vielleicht sind wir aber aktuell auch zu laut für wirkliche Tierbeobachtungen.

Nach anstrengendem Marsch gibt es sehr leckeres Mittagessen, immer mit lokalen Produkten. Der Dschungel ist die Fruchtkammer des Landes, Limonen, Sternfrucht, Pampelmuse, Mango, Banane, Ananas, Chili-Beeren. Schon gewusst, wie ein Sternfrucht Baum aussieht oder in welcher Höhe eine Pampelmuse wächst? Man wird von neuen Eindrücken überschüttet. Super Tag.

1 Kommentar zu „Dschungel“

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