Fleisch ist mein Gemüse

Der Wechsel von Peru nach Argentinien und aktuell Uruguay hat eine entscheidende Änderung in unserer Ernährung gebracht. Jedes Restaurant bietet eine reichhaltige Steakauswahl und viel lokalen Rotwein. Die tolle Kartoffel- und Maisvielfalt Perus gibt es dafür nicht.

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In Kanada hatten wir eher die französisch-englische Mixtur, die uns begeistert hat, während wir es in den USA sehr schwierig fanden, uns auf Dauer überhaupt ordentlich zu ernähren, zu viele Burger, zu viel Fett und Zucker. Achja und das längste Chipsregal der bisherigen Reise gab’s natürlich auch in den USA (wirklich, auch ganz links sind noch Chips im Regal).

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Jetzt also der eher fleischige Teil von Südamerika. Angeblich hat Uruguay den höchsten Pro-Kopf Verzehr.

In Buenos Aires waren wir in einem schicken Restaurant in Recoleta und ich hatte ein 300g Filet. Sehr lecker, aber mehr brauche ich auch nicht wirklich, noch nicht mal irgendwelche Beilagen. Pfefferstreuer, fertig.

Hier in Uruguay wird das ganze noch etwas anders zelebriert. Beim Betreten des Restaurants kann man sich erstmal den Grill mit dem Grillmeister anschauen. Hat mit dem heimischen Hobbygrillen nicht so viel gemein 😀

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Der verklärte Blick sagt ja schon einiges. Links fängt es mit Blutwurst an, gibt es auch in süß. In der Mitte klassische Bratwurstkringel, hier nur etwas größer. Die wahren Schätze erahnt man nur ganz rechts.

Im Supermarkt lernt man dann noch ein bisschen mehr Spanisch an der Fleischtheke.

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Lomo heißt hier das Filet Steak. Al Punto heißt rosé oder medium-rare. Mehr braucht man nicht.

Am Hafen in Montevideo gibt es eine Markthalle. Einige vereinzelte Textilläden fallen in der Menge der Grillrestaurants mit offenen Grills nicht wirklich auf. Textilien mag man bei dem Duft in der Halle nicht kaufen, wir essen aber endlich mal Blutwurst und Chorizo, natürlich mit einer schön gegrillten Paprika als Beilage, yummy.

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Obwohl wir nur kurz durch die Halle gegangen sind und dann draußen in der Sonne gegessen haben, duften wir wie nach einem Lagerfeuerabend.

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3 Kommentare zu „Fleisch ist mein Gemüse“

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