Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein bisschen Lava und Asche so beeindrucken würde. Wir haben einen rauchenden Vulkan bislang nur aus der Ferne gesehen. Allerdings sind wir mit dem Auto einmal um den Llaima und den Lonquimay gefahren. Endlose Aschefelder und der mächtige Lavastrom produzieren eine ebenso endlose Mondlandschaft. Wir sind noch ziemlich weit weg vom Llaima, die ersten, etwas älteren Aschefelder sind schon wieder mit leichtem Grün gespickt. Die Steinbrocken, sicher beim Ausbruch bis hierhin geflogen, lassen ahnen, wie gewaltig solch ein Ascheregen sein kann.

Im Hintergrund sieht man, dass ein Baumstreifen verschont geblieben ist. Der Berg sieht heute sehr friedlich aus.
Etwas weiter fahren wir endlos an der Kante eines Lavafeldes entlang. Es ragt etwa 5 Meter aus der Ascheschicht heraus. Da bekommt man eine Idee, wie dick der Lavastrom bis hier geflossen ist. Es ist einfacher, die Straße am Rand zu bauen, die Ascheschicht bietet einen kompakten Untergrund.

In die andere Richtung scheint das Tal endlos mit Asche gefüllt zu sein.

Am nächsten Tag fahren wir zum Skigebiet am Lonquimay. Die glatten, großen Ascheflächen bieten tolle, ebene, steile Skipisten, würde ich gerne mal runtercarven.

Inwieweit mir die schwarzen Pisten und die Tourenabfahrten gefallen würden, kann ich von unten nicht wirklich beurteilen. 800 m Höhenunterschied ist für solch ein kleines Gebiet schon mal ganz gut.

Man sieht, etwas abseits, sehr schön die verschiedenen Stadien der Neubesiedelung mit Pflanzen und Moosen.

Wir fahren noch an einer ziemlich steilen Aschefläche entlang und haben einen weiteren phantastischen Blick auf den Lonquimay.

Unser roter TDI macht sich gut in der schwarz-weißen Landschaft.
you should sell the last pic to Volkswagen. 😉