Mornington Peninsula

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Zunächst muss ich kurz zu Jan’s Beitrag anmerken, dass wir unter größtem Risiko die kleine Wanderung zu den Mangroven unternommen haben. Es gab nämlich Schlangen dort und wir waren in Schläppchen und kurzer Hose unterwegs.

Wir wollen auch nochmal Mornington anschauen, weil es am Strand diese bunten Holzhäuser gibt, mit der die Stadt überall wirbt.

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Da der Ort in einer Bucht liegt, ist das Meer ruhig und gut geeignet für kleine Kinder.

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Allerdings riecht es bei 35 Grad ohne ein Lüftchen nach Meer und Fisch. Wir gehen schnell weiter, weil wir uns ohnehin aus der Sonne nehmen müssen.

Das kleine Steilufer nahe der Pier hat eine tolle Marmorstruktur.

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Der Ort selbst bietet einige schöne Einrichtungsläden, in denen man sich schon mal die eine oder andere Idee für später holen kann.

Viele Bars, Restaurants und Cafés gibt es an der Durchgangsstraße. Tagsüber ist es sehr belebt, viele Menschen vergnügen sich hier. Und dann wird es 17.00 Uhr und augenblicklich werden die Bürgersteige hochgeklappt. Genau wie im 2000 km entfernten Neuseeland schließen hier Geschäfte und die meisten Restaurants am späten Nachmittag.

Der Küstenstraße entlang fahren wir bis zur äußersten Spitze der Halbinsel. Dort gibt es einen Nationalpark. Wir gehen ein bisschen spazieren. Ich mag das überhaupt nicht. Der Himmel ist grau, die Luft ist schwer, wir gehen durch einen Wald, vom nahen Meer sieht man nichts und ich werde permanent von Fliegen attackiert, die mir in den Mund und hinter die Brille fliegen wollen. Nur schnell noch auf einen Aussichtspunkt und dann wollen wir zurückgehen. Wir steigen einen Hügel hinauf, an einem Zaun befindet sich ein Warnhinweis auf noch vorhandene Bomben.

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Oben angekommen, haben wir seit Tagen wieder einen Blick aufs offene Meer und große Wellen, herrlich. Allerdings hat dieser Aussichtspunkt schon im 19. Jahrhundert zur Beobachtung und Kontrolle der Einfahrt in die Bucht gedient und spielte in den Weltkriegen eine wichtige Rolle. Entsprechende Schutzanlagen befinden sich dort.

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Auf dem Rückweg treffen wir auf diesen Ameisenigel. In Europa kennen wir dieses Tier nicht, es ist aus Australien noch nicht rausgekommen. Er hatte wohl Durst und hat sich an eine Trinkwasserstelle getraut.

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Damit hat sich unsere Wanderung noch gelohnt. Wir kommen an einer Quarantäne Station vorbei. Ich dachte zunächst, dass sie für Tiere sei, schließlich sind wir einem Nationalpark. Stimmt aber nicht, sie war während der Einwanderungszeit nach Australien für Menschen angelegt worden. Auf den Schiffen waren viele Auswanderer erkrankt und mussten sich, bevor sie ins Land reisen durften, verschiedenen Untersuchungen oder Behandlungen unterziehen. Und viele von ihnen haben die Überfahrt gar nicht überlebt.

Die Desinfektionsanlage erinnert mich ein bisschen an unsere Einreise nach Neuseeland.

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Und dann kommen wir durch Sorrento. Das ist der nobelste Badeort, den ich bislang in Australien gesehen habe. Manche Grundstücke sind so groß, dass man die Häuser darauf nicht sieht. Kleiner Bummel durch den Ort und schon fahren wir den ankommenden Wochenendgästen entgegen zurück Richtung Melbourne.

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1 Kommentar zu „Mornington Peninsula“

  1. Sehr schön. So ein schöner und leerer Stand ist in Europa schwer zu finden.
    Hier in München ist es ziemlich kalt und das Wetter soll nächste Woche noch schlechter werden. Viele Grüße!!!

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