Willkommen in Singapur

Morgens um 8 in Singapur, aus der Luft sah es nach Großstadt aus. Der Flughafen ist groß, 4 Terminals mit Bahnen dazwischen. Die Rolltreppen sind sehr schnell, man hat Probleme seinen Koffer unterzubringen. Los ist noch nicht so viel. Die Begrüßung am Flughafen zum Jahr des Hundes ist typisch asiatisch. Die Metro in die Stadt ist schon besser besucht und zeigt die asiatisch, indisch, arabisch, europäische Mischung der Stadt. Alles natürlich super sauber. Dass man sich die Schuhe hier sauberläuft, wie mein Bruder immer behauptet, liegt aber eher an der Regenzeit und den schnell trocknenden Pfützen auf den Straßen.

Mittags schnell um die Ecke in ein kleines chinesisches Restaurant. Sabine meint, es wär schon ein wenig Straßenimbiss gewesen. Wir sitzen zwischen der ganzen arbeitenden Bevölkerung und trauen uns nicht so richtig, mit Stäbchen zu essen, sieht alles sehr professionell aus ringsrum. Ich finde, man braucht keine Bilder zum Bestellen, alles in englisch und chinesisch in der Klarsichthülle. War sehr lecker und ein guter Einstand.

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Unser Spaziergang zum Fluss wurde von heftigem Regen unterbrochen. Und wenn ich heftiger Regen schreibe, mein ich das auch, selbst mit Schirm ist hier keiner unter den zahlreichen Überdachungen hervorgekommen.

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Die Übernachtung im Marina Bay haben wir uns nicht gegönnt und schauen es heute nur aus der Ferne an. Wir sind ja auch schließlich um 3:30 Uhr aufgestanden und halten erstmal Mittagsschlaf.

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Nach 6 Wochen Neuseeland und Australien, mit Geschäften die um 5 Uhr nachmittags geschlossen haben, sind wir mal wieder in einer brodelnden Stadt. Nach 9 Uhr abends einkaufen, selbstverständlich kein Problem. Die Nightlive Area ist dann aber eher nicht von Asiaten besucht. Der gesamte Bereich ist von großen Plastikschirmen überdacht, wir wissen ja seit heute Mittag auch warum.

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Nach der versöhnlichen Biathlon Medaille in Bronze finden wir keinen Ort, an dem wir uns das Eishockey Match gegen Kanada anschauen können und gehen langsam durch die noch sehr wache Stadt zum Hotel. Vorher erkläre ich dem asiatischen Barkeeper noch kurz, wie Biathlon geht, hat er aber, glaub ich, doch nicht verstanden, nur dass es wichtig ist, dass aus schwarz weiß wird. Die wirklich wichtigen Sachen der Olympischen Spiele werden nicht übertragen und ich muss mir das Spiel im Liveticker anlesen. Während dessen läuft ein Jackie Chan Film auf chinesisch mit englischen Untertiteln im Fernsehen. Wir sind in Asien angekommen.

3 Kommentare zu „Willkommen in Singapur“

  1. Hi ihr beiden,
    schön diese Bilder zu sehen. Da seid ihr ja fast schon an dem Hotel vorbeigelaufen, in dem ich letzten Sommer untergekommen bin. Bin gespannt wie euch Singapur gefällt.

    Gruß,
    Ralph

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