Erholsame Ruhe im Nationalmuseum

Nach dem hektischen Tag gestern wollen wir uns heute in Ruhe die thailändische Kultur im Nationalmuseum anschauen. Schon im Vorbeifahren sah das Gelände mit den verschiedenen Gebäuden sehr einladend aus. Wir nehmen ein Tuk-Tuk, ein Muss an Fortbewegungsmittel in Bangkok. Ich finde es nicht so spannend, weil man wegen des leicht heruntergezogenen Dachs nicht besonders gut rausschauen kann, außerdem hockt man permanent auf Höhe der Abgaswolken von Motorrädern und Autos.

Das Nationalmuseum ist ein Ort der Ruhe, wie schön. Vom ersten Moment an gefällt es mir dort sehr gut. Es gibt einige wenige Besucher. Man geht manchmal mit, manchmal ohne Schuhe in unterschiedliche Gebäude und kleine Tempel.

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Wie in jedem Nationalmuseum findet man eine riesige Auswahl an typisch Sehenswertem, das ein Land zu bieten hat. Wir sehen Wagen und Sänfte, die nur die Urnen von Königen getragen haben, den Wohnsitz des Vizekönigs, schön im asiatischen Einrichtungsstil, wie wir ihn in Europa auch kennen.

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Edle Kleidungsstücke und teure Stoffe liegen in Vitrinen aus.

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Ich schaue mir einige Buddhas an und muss an unsere Führerin von gestern denken. Ihr liegender Buddha ist hier nicht vertreten. Da ich an einem Montag geboren bin, kommt für mich der stehende Buddha mit der erhobenen Hand in Frage.

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Wir kennen in Europa am ehesten den Buddha der Meditation.

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Sehr schön finde ich die Blütenarrangements, die Frauen am Straßenrand fertigen. Die Thais legen sie in Opferschalen zu ihrem Buddha.

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Es ist wieder sehr heiß. Auch ein Lüftchen im Schatten bringt kaum Abkühlung. In manche Gebäude gehen wir, um uns von der Klimaanlage etwas abkühlen zu lassen.

Die Gartengestaltung hat für mich etwas Meditatives, sehr schöner alternativer Ort zum Massentourismus im Großen Palast.

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Nach einer kleinen Siesta nehmen wir einen Nachmittagskaffee mit Black Forest Keks. Ich sag doch, Schwarzwälder Kirsch gibt es auf der ganzen Welt.

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1 Kommentar zu „Erholsame Ruhe im Nationalmuseum“

  1. hallo….weltreisende…in thailand war ich vor vielen jahren…und kann mich sehr gut an meine eindrücke erinnern.ganz bangkok (stadt der engel) roch nach basmatireis als ich dort aus dem flieger stieg.
    es ist glaube ich noch regenzeit. mein bruder ist in chiang mai (kleinere stadt im norden ) gestorben und beigesetzt worden. es würde mich freuen, wenn ihr für uns ein paar räucherstäbchen in einem tempel (wat) anzündet. danke.
    viele grüße an euch beide und nach thailand…marion mit thilo..

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