Japan

2 Wochen Japan – Osaka, Kyoto und Tokio. Von der Landschaft haben wir mal wieder nicht viel gesehen, der Fujiyama blieb uns leider verborgen.

Osaka war für mich die größte Stadt, d.h. dort empfand ich die Größen von Restaurants, die Breite von Straßen etc. als für uns passend.

In Kyoto gab es 2 Arten von Straßen, die breiten, 4-spurigen mit Ampelanlagen, genau wie bei uns, allerdings mit Linksverkehr, aber das kann ich mittlerweile. Davon abgehende Seitenstraßen waren plötzlich ganz schmal, auf engstem Raum war der Bereich für Fußgänger, Radfahrer und Autos markiert. Man trat in eine andere Welt. Entsprechend klein waren die Häuser. Mir kamen viele vor wie Puppenstuben.

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Zu meinem Erstaunen konnte ich – besonders in Kyoto – sehr viel Französisches sehen. Manchmal war es nur äußerlich, wie zum Beispiel der Name und die Einrichtung eines kleinen Bistros. Das Essen war dann eher wieder japanisch.

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In Boutiquen sind mir viele französische Modelabels aufgefallen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Japan und Frankreich pflegen wohl seit sehr langer Zeit einen regen Kultur- und Wirtschaftsaustausch.

Die Vielfalt der japanischen Küche ist grenzenlos. Wir haben so viele Musterbeispiele an den Eingängen der Restaurants gesehen. Immer wieder gab es andere Kombinationen und Arten der Zubereitung.

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In Deutschland kennen wir hauptsächlich Sushi. Hier waren wir besonders von den Varianten der Thunfischarten begeistert.

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Geschmacksabwandlungen werden zudem durch ganz minimal unterschiedliche Garsekunden des Fisches erreicht. Die Küche hat uns immer wieder sehr positiv überrascht und es hätte noch mehr davon sein dürfen.

Bahnfahren – nicht nur im Shinkansen – ist komfortabel und absolut pünktlich.

Taxifahren in Japan ist eine Show: Fahrer mit weißen Handschuhen, im Anzug, Spitzendeckchen auf den Sitzen. Die Koffer sollte man als Kunde selbst in den Kofferraum heben wollen. Derart niedere Tätigkeiten verrichtet man hier nicht so gerne.

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Die Höflichkeit und unaufgeregte Selbstverständlichkeit der Hilfsbereitschaft der Japaner hat mich völlig fasziniert. Steht man mit einem Fragezeichen im Gesicht an einer Stelle, kommt jemand und gibt einem im Vorbeigehen den entscheidenden Hinweis. Sehr, sehr angenehm. Und soweit die sprachliche Verständigung in Englisch möglich war, haben wir nette, kleine Unterhaltungen geführt. Jeder hatte Interesse, ein bisschen mit Deutschen zu reden, besonders an Stellen, wohin sich nicht so viele Touristen verirrt haben.

Die japanische Kultur ist einzigartig. Ein wunderbar zauberhaftes Land.

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1 Kommentar zu „Japan“

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