Reisen in Zeiten von Corona

Wir hatten einen Plan…

…und dann kam Corona.

Einmal um die Ostsee, das Baltikum sehen, St. Petersburg, Finnland, hatten wir uns so vorgestellt. Es erscheint doch falsch, solche Pläne ein Jahr ins Vorne zu fassen. Schon unser Besuch des von Christo verhüllten Arc de Triumph in Paris wurde ein Jahr zuvor geplant und gebucht. Auch nix geworden.

Was also tun mit 6 Wochen Urlaub in einer Zeit der Bedenken und Einschränkungen? Zwar wurden die Quarantänemaßnahmen für Schweden letzte Woche aufgehoben, trotzdem erscheint es uns nicht angebracht zu sein, 8 Länder zu bereisen. Die Entscheidung kristallisiert sich eher langsam raus, wir bleiben in Deutschland und starten im Bayrischen Wald. Ich muss zugeben, meine Begeisterung hält sich erstmal in Grenzen.

Koffer packen und los. Diesmal mit dem Auto. Die Autobahn ist schon mal sehr leer, es ist ja immerhin das mittlere Wochenende der NRW Schulferien. An der Ostsee werden Strände, z. Bsp. in Scharbeutz, geschlossen, da sich die mallorquinische Partyathmosphäre auch hier zu etablieren scheint. Sollen die mal alle nach Norden fahren, uns zieht es südwärts.

Beim Schreiben dieses ersten Artikels nach über 2 Jahren fällt mir auf, dass ich normalerweise schon ein paar Fotos direkt mit Blogidee im Kopf aufgenommen habe. Jetzt fehlen mir hier die Schnappschüsse vor allem für den Titel.

Wir fahren heute nach Bayreuth. Unterkunft schon gebucht für 3 Nächte. Sind wir im Söderland wirklich willkommen oder schwappt die österreichische Verschärfung auch nach Bayern?

Erster Zwischenstopp in Schweinfurt. Über die Arbeiterstadt haben sie eine Kunsthaube gedeckt. Zwei nette Museen, die wir allerdings nur von außen betrachten.

Etwas komisch ist, dass hier die angeschlagenen Öffnungszeiten überhaupt nicht eingehalten werden. Die Strandbar haben wir für uns alleine, da noch nicht geöffnet. Die letzte Nacht scheint nicht allzu wild gewesen zu sein, Sand ist frisch geharkt.

Dieses Denkmal scheint genau so havariert zu sein wie sein Grund. Den Grund hätte ich aber doch gerne erlebt. LSD?

Die Stadt wird von einigen Radfahrern besucht. Die von uns anvisierte Eisdiele ist dermaßen vollgepackt, dass wir uns besser mal nicht dazugesellen. Bislang ein sehr entspannter Ausflug. Unser Eis gibt es an der nächsten Ecke.

1 Kommentar zu „Reisen in Zeiten von Corona“

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