Wildes Südschweden

Noch mal ein bisschen Karlskrona erkunden, diesmal mit dem Fahrrad. Es gibt viele, schöne, kleine Inselchen mit tollen Ausblicken von dem einen runden Felsen auf die anderen runden Felsen. Ich fahre noch an der Admiralskirche vorbei, etwas von der Kaserne eingeschlossen, aber ein schöner Holzbau mit Kuppel. Das Marinemuseum schaue ich mir von außen an.

Heute Morgen fällt mir auf, dass ich ja schon 4 Wochen unterwegs bin und mein Kofferinhalt mehr dreckig als sauber oder sollte ich besser sagen komplett dreckig ist. Es gibt in großem Umkreis keine Waschautomaten. Ich versuche es am Campingplatz in Karlskrona, werde aber abgewiesen, da ich ja dort nicht zelte. Also fahre ich zu einem einsamen Platz Namens Ronneby Havscamping. Kann ich empfehlen, alle sind sehr nett und ich wasche vom Parkplatz aus. Da ich dabei einmal 45 und dann 60 min. totschlagen muss, fahr ich etwas Fahrrad.

Die kleine Insel Torkö hat einen Parkplatz direkt an der Brücke, ansonsten zwei Strassen und ein paar Häuser, nicht so interessant. Zum Glück finde ich auf der Rückfahrt an der Brücke die Treppe über den Zaun ins Naturschutzgebiet. Sehr gute Entscheidung eine Runde zu fahren. Nach ein bisschen Monotrail, direkt am Meer, komme ich zu einem See mit steilen Klippen zum reinspringen und weiß nun wer alles auf dem Parkplatz geparkt hat. Es ist auf einmal sehr voll, die Jugend von Ronneby liegt auf den Felsen rum.

Schnell die Wäsche von der einen Maschine in die andere schaufeln und diesmal erst in Komoot schauen bevor ich losfahre. Man kann auch einmal um die ganze Insel fahren. An der äußersten Spitze dann auf einmal abgenagte Knochen, ich schaue mich etwas um und finde immer mehr, war ein kleiner Bock. Wer den wohl so schön abgenagt hat? Ich schaue mich erstmal um aber die erwarteten Augen oder Zähne im Gebüsch sind nicht da. Meine Uhr sagt dass es nur noch 15 min. bis zum Ende des Trockners sind, ich beeile mich mit der Rückfahrt. Perfekte Runde, Insel bis auf den Sprung von der Klippe erledigt.

Meine Überlegung gleich dort zu bleiben und eine Hütte auf dem Campingplatz zu nehmen hat sich damit erübrigt und ich beschließe nach Malmö zu fahren. War doch anstrengend in der Mittagshitze.

Abends, nach einer regnerischen Fahrt, gehe ich im Bullen in Malmö zu Abend essen, sehr traditionell, ich hatte auch noch keine Köttbullar.

Das Bier, einmal Hastal und einmal Postni waren lecker und als Abschluss von Schweden genau richtig.

1 Kommentar zu „Wildes Südschweden“

  1. Oh, das Von-den-Felsen-Springen hätte ich für dich erledigt! Meine große Leidenschaft, der ich ab und zu in Portugal nachgehe. Dort gibt es eine wunderbare Stelle an der Algarve. Ist man gesprungen, wogt man in den Wellen des Meeres, einfach WUNDERBAR und immer wieder aufs Neue ein schöner Kick mit garantiertem Herzklopfen.

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