Fehmarn

Ein Abendessen bei dem man wieder deutsch sprechen muss, total ungewohnt. Fischfilets mit Krabbensauce ist auch sehr deutsch und wirklich lecker. Knust Bier von der Insel auf der Insel getrunken ist auch lecker. Ansonsten scheint mir Burg schon etwas hinter der Zeit zu sein. Erinnert mich an unsere Reise in den bayrischen Wald, Zonenrandgebietscharakter. Allerdings natürlich alles maritim hier.

Morgens mache ich dann eine Runde an den Südstrand und bin in der tat wieder in den 70ern. Gleich werde ich von einer aufmerksamen Rentnerin sehr freundlich darauf hingewiesen wo es sich geziemt Fahrrad zu fahren und wo nicht. Was hab ich es vermisst. Optisch ist es auch etwas gewöhnungsbedürftig, da aber ausgebucht kann es nicht so schlimm zu sein wie ich es finde.

Ansonsten ist es schon richtig an der See, mit ganz viel Himmel. Ich fahre noch bei Nemo im Lütten vorbei, da sind dann auch die Kitesurfer unterwegs. Man braucht etwas Zeit um die wirklich guten Orte auf Fehmarn zu finden.

Es ist schon Mittag, also muss ich mal langsam los. Durchfahren möchte ich aber auch nicht und mache noch einen Stopp an den Deichtorhallen. Sarah Morris und Ralph Gibson, eigentlich zu viel für einen Besuch, beide Ausstellungen sind super.

Die Punkte oben sind auch von Sarah. Was mich aber richtig geflashed hat sind ihre Filme aus den 70ern, New York, Washington, Miami in schönen pastelligen Farben mit stampfender Musik, alleine dafür müsste man sich mal 1-2 Stündchen Zeit nehmen.

Direkt nebenan die Fotos von Ralph Gibson, leider nicht abzufotografieren da es zu hell war. Aber seine Ausschnitt Auswahl und die kleinen versteckten Absurditäten faszinieren.

Das war dann auch das letzte Highlight und ich fahre anschließend nach Hause. Noch ein bisschen A2 Wahnsinn zum Schluss.

3 Kommentare zu „Fehmarn“

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